Zum Artikel "Wie geht es mit dem Verbund von Leopoldina und Sankt Josef weiter?" (vom 6. Juni) erreichte die Redaktion folgende Zuschrift.
Über eine Seite hinweg berichtet der Autor über ein Interview mit dem Pressesprecher des Leopoldinakrankenhauses. Und dieser spricht über Rückmeldungen – wohl an ihn – die durchweg positiv gewesen seien. Dann muss er entweder alle kritischen Stimmen dazu überhört haben, oder er hat mit solchen Leuten lieber gar nicht erst gesprochen.
Er wird weiter zitiert mit "Plaudereien" über das noch zur Veröffentlichung anstehende Gutachten von Prof. Roeder sowie über die noch in politischem Konflikt stehende Krankenhausreform, deren Ergebnis noch keineswegs feststeht. Inhaltlich lese ich also eine leere Blase.
Die bildliche Aufmachung spricht für sich: ein großes Bild vom LEO, ein schon x-mal veröffentlichtes Foto von Stapper und Winter. Und ganz unten der Clou: der angebliche Eingang des Josefskrankenhauses – wer da reingeht, kommt garantiert nicht ins Krankenhaus.
Christof Bretscher
97456 Hambach