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WÜRZBURG: Wo sich das Michelin-Männchen die Lippen leckt

WÜRZBURG

Wo sich das Michelin-Männchen die Lippen leckt

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    Neu im „Guide Michelin“: das Restaurant „Alter Esel“ in Marktbreit. Ramona und Markus Söder empfangen dort seit 2013 ihre Gäste.
    Neu im „Guide Michelin“: das Restaurant „Alter Esel“ in Marktbreit. Ramona und Markus Söder empfangen dort seit 2013 ihre Gäste. Foto: Foto: Robert Haaß

    Lust auf Zander und Schnecke mit Bohnen und Karotten? Oder auf einen reifen Bullen mit Schokoladen-Pastinake? Soll es eher hausgemachtes Perlhuhn-Raviolo mit Steinpilzen sein? Oder Lammrücken mit Bohnenhummus? Auch wer lieber Maronen im Orangensud mit Quitte und Feldsalat auf Ein-Sterne-Kochkunst genießen möchte, wird in der Region fündig.

    Die unterfränkischen Restaurants „Kuno 1408“ und „Reisers am Stein“ in Würzburg sowie „Philipp“ in Sommerhausen (Lkr. Würzburg), die „Abt- und Schäferstube“ in Amorbach (Lkr. Miltenberg) und „Laudensacks“ in Bad Kissingen haben ihre Auszeichnung behalten und sind in der 2018er Ausgabe des „Guide Michelin“ verzeichnet. Ebenso das „Laurentius“ im baden-württembergischen Weikersheim (Main-Tauber-Kreis). Wer im Fränkischen Adressen mit zwei oder drei Sternen sucht, wird im Michelin-Führer nicht fündig.

    Insgesamt gibt es in Deutschland elf Drei-Sterne- und 39 Zwei-Sterne-Häuser; ein neuer Rekord ist laut Michelin die Zahl von 250 Ein-Sterne-Restaurants. Sternelos ins neue Jahr muss dagegen „Helbigs Gasthaus“ in Johannesberg (Lkr. Aschaffenburg) gehen und teilt sein Schicksal deutschlandweit mit weiteren 20 Restaurants.

    Ingweräpfel und schwarze Nuss

    Wer nicht nach den Sternen greifen möchte, sondern „nur“ sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten beziehungsweise „exzellenten“ Preis-Leistungs-Verhältnis serviert bekommen möchte, der hat im Lande die Wahl unter 460 Lokalitäten mit „Bib Gourmand“-Auszeichnung. Sie ist erkennbar am Michelin-Männchen, das sich die Lippen leckt.

    Neu dabei in Unterfranken sind „Schuberts Weinstube“ in Bad Kissingen und „Alter Esel“ in Marktbreit (Lkr. Kitzingen).

    Dort gibt es drei Gänge für 33 Euro beziehungsweise das Vier-Gänge-Menü ab 42 Euro; etwa Kürbissuppe mit eingelegten Ingweräpfeln, Barbarie Entenbrust mit Blaukrautstrudel, Selleriepüree und schwarzer Nuss sowie ein Schokoladenküchle mit eingemachten Kirschen – oder Geflügelleber mit Apfelchutney, Süßkartoffelsuppe mit Ziegenkäse, Saibling mit Grünkohl und Rote Beete sowie Mohnmousse.

    Appetit bekommen? Der neue „Guide Michelin“ erscheint am 17. November. Empfehlungen können im Internet abgerufen werden unter: www.bookatable.com

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